Deckblattaufleger Typ CargoWrap 2000

Der Deckblattaufleger für Längsauflage Typ CargoWrap 2000 dient zum Auflegen eines Folienzuschnittes auf eine palettierte Ladung. Er wird im Allgemeinen im Zusammenhang mit einem vollautomatischen Stretchwickler in Drehteller-,  Dreharm- oder Wickelringausführung eingesetzt.  Das Deckblatt wird beim Typ CargoWrap 2000 im Regelfall so vor dem Stretchwickler aufgelegt, dass dieses an jeder Seite ca. 200-400 mm tischtuchartig überhängt. Beim anschließenden Wickeln wird der Überhang eingespannt. Diese Art der Deckblattauflage bewirkt einen Schutz für Staub.

Weitere Informationen und Optionen zum CargoWrap 2000 entnehmen Sie dem folgenden Menü:

Arbeitsablauf CW2000

Die Palette, auf welche das Deckblatt aufgelegt werden soll, wird auf der Förderanlage vor dem Portal des Deckblattauflegers angehalten. Sie befindet sich im Bereich zweier Fotozellen, die mit einem Ausleger am Folienschlitten befestigt sind. Die Fotozellen tasten die Höhe der Ladung ab, so dass der Folienschlitten in die richtige Position angehoben oder abgesenkt wird.

Anschließend läuft die Palette auf der Förderanlage an und durchfährt das Portal des Deckblattauflegers. Beim Durchfahren wird eine Folienbahn abgespult, die sich auf die Ladungsoberseite legt. Die Abspulgeschwindigkeit entspricht der Fördergeschwindigkeit. Nach dem Durchlauf wird die Palette nicht angehalten und die Folie abgeschnitten. Die Palette ist nunmehr bereit zum Wickeln.

Der Überhang an der Vorder- und Rückseite kann eingestellt. Das Abwickeln erfolgt selbstzumessend unabhängig von der Palettenmenge.

Aufbau CW2000

Der Deckblattaufleger Typ CargoWrap 2000 besteht aus einem Rahmen

  • Eine solide Schweißkonstruktion mit Führungen für den Folienschlitten
  • Verschraubte Flanschen zur Erleichterung der Montage

Einem Folienschlitten

  • Solide Schweißkonstruktion
  • Vertikal auf kugelgelagerten Laufrollen verfahrbar
  • Abspulvorrichtung mit Folienabzug über 2-motorisch angetriebene Gummiwalzen

einer Aufnahme für Folienrollen

  • Ausleger mit 2 Fotozellen für automatische Höhenabtastung (Hell- /Dunkel-Schaltung)

und der Steuerung

  • Im Regelfall in der Steuerung des Stretchwicklers integriert oder als Pultschrank mit eigenständiger SPS und Signalaustausch

Kranausleger CW2000 (OPTION)

Um das Hantieren mit den schweren Deckblattrollen zu erleichtern, wird direkt an den Deckblattaufleger ein Kettenzug montiert. Wir empfehlen, auch aus arbeitsschutzrechtlichen Gesichtspunkten heraus, die Installation.

Der Aufbau des Kranauslegers besteht aus einem am Grundrahmen befestigten Schwenkgelenk, welches den 2m langen Ausleger trägt. Dieser kann um ca. 200° geschwenkt werden. Im Ausleger befindet sich eine Laufkatze mit Kranhaken, an welchem ein Kettenzug eingehängt wird. Der Kettenzug selbst verfügt über eine Flasche mit Steuerelementen (schnell-langsam/auf-ab, Notaus), über welche die Last mit einer Hand gehoben bzw. abgesenkt werden kann.

Um die Folienrolle aufnehmen zu können, wird ein entsprechender Lasthaken mitgeliefert, der den Foliendorn waagerecht an beiden Seiten aufnehmen kann.

Rahmenvergrößerung CW2000 (OPTION)

Für große Folienrollen bis 2000mm Breite kann der Deckblattaufleger mit einer Rahmenvergrößerung ausgestattet werden.

Hubverlängerung je 500mm CW2000/CW2200 (OPTION)

Für Paletten, deren Höhe die Standardhöhe von 2.000mm überschreiten, kann der Rahmen in 500mm-Schritten erweitert werden. Höhere und/oder breitere Palettenformate auf Anfrage.

Ionisierer (Option)

Zur Erhöhung der Prozesssicherheit bei Verwendung von Deckblattfolien, welchen nur wenig Antistatikum beigemischt wurde, empfiehlt es sich, einen Ionisierer einzusetzen.

Mit Hilfe des Ionisators werden je nach Aufgabenstellung positive, negative und postive bzw. positive Ionen über die gesamte Folienbreite aufgetragen. Dadurch wird die statische Aufladung deutlich reduziert und somit ein Anhaften der Folie an der Konstruktion weitestgehend verhindert.

Länge: 1800mm
Anschluss: 24VDC
Elektrode: Wolfram

Signal Folienmangel Deckblattaufleger (Option)

Sobald nur noch eine Restmenge Folie auf der Deckblattrolle ist, wird ein akustisches Signal ausgegeben, der automatische Ablauf wird nicht unterbrochen. Das Signal dient dem Bediener, sich rechtzeitig auf einen Rollenwechsel einzustellen. Die Erfassung erfolgt mittels Fotozelle, welche über die Kernhülse strahlt und bei Freiwerden umschaltet

Signal Folienende CW2000 (OPTION)

Um zu vermeiden, dass unbeaufsichtigt Paletten ohne Deckblatt verpackt werden, kann der DBA mit einem Signalgeber für Folienende (oder Folienriß) ausgestattet werden. Ein Initiator wird von einem Schaltnocken, welcher auf einer Umlenkrolle sitzt und durch die abgezogenene Folie rotiert, pulsierend bedämpft und gibt so ständig Pulse an die SPS. Bleiben diese Pulse aus, wird keine Folie abgewickelt; der automatische Ablauf wird unterbrochen und es erfolgt eine optische und akkustische Meldung.

Schutzgittererweiterung CW2000 (OPTION)

Wird der Deckblattaufleger mit einem Stretchwickler kombiniert, muss das Schutzgitter erweitert werden. Darin enthalten ist auch die sicherheitstechnische Einbindung.

Standardausrüstung CW2000

SPS-Steuerung:

  • optional Pultschrank (SIMATIC S7-1500) oder im Wickler integriert

Pneumatik:

  • FESTO

Antriebe:

  • SEW

Lackierung wahlfrei, sonst:

  • Feste Teile:     RAL7016
  • Bewegliche Teile:    RAL3020

Deckblattfolie CW2000/CW2200

Handelsübliche PE-Flachfolie, antistatisch.

Max. Breite 1800mm, Aussen-Ø250mm, Kernhülse 76mm, Dicke 60-80µmm (40µmm abhängig von der Folienqualität, 50µmm gängige Praxis)

Ring-Wickler Typ CargoWrap 5000

Der Ring-Wickler ist eine äußerst solide und robuste Konstruktion. Alle Bewegungselemente sind exakt geführt und laufen auf Wälzlagern. Der gesamte Arbeitszyklus läuft automatisch nach einem vorgewählten Programm ab. Eine Bedienperson ist nicht erforderlich.

Der Ring-Wickler besteht aus

  • Einem Maschinenrahmen
  • Einem Hubschlitten mit Wickelring
  • Einer Vordehneinrichtung
  • Einer Ansiegelvorrichtung
  • Einem Schaltschrank mit Steuerung und Bedienelementen
  • Schutzgittern mit Lichtschranken und kontaktgesicherter Zugangstür (Option)
  • Einer obere Andrückplatte (Option)
  • Einer Transporteinrichtung (Option)

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Abb. ähnlich

Schreiben sie uns gerne eine Anfrage über dieses Formular.

Weitere Informationen und Optionen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Menü

Maschinenrahmen CW5000

Die robuste Rahmenkonstruktion dient zur Aufnahme des Hubschlittens mit Kragarm und für den Wickelring für die Folienanlege- und abtrennvorrichtung. Der Rahmen ist neben bzw. über der Palettenfördereinrichtung aufgebaut.

Hubschlitten mit Wickelring

Der Hubschlitten läuft im Maschinenrahmen und trägt einen Kragarm. Am Kragarm befindet sich der Wickelring mit Lagerung und Antrieb. Die Folienrolle steht in einer Halterung, die am Wickelring angebracht ist. Am Hubschlitten befindet sich eine Fotozelle, mit der die Palettenhöhe automatisch abgetastet wird.

Am Kragarm befinden sich ferner die Vorrichtungen für das Anlegen und Abtrennen der Folie, die Vordehneinrichtung und die Ansiegelvorrichtung für das Folienende.

Die Hubgeschwindigkeit des Kragarms und damit die Überlappung der Folienwicklungen kann über einen Frequenzumrichter stufenlos eingestellt werden.

Die Drehzahl des Wickelrings ist ebenfalls über einen Frequenzumrichter stufenlos einstellbar. Das An- und Auslaufen erfolgt sanft.

Vordehneinrichtung

Die Folienbahn wird über zwei Walzen mit unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten geführt und damit automatisch vorgedehnt. Die Abzugsgeschwindigkeit kann elektronisch stufenlos eingestellt werden. Das Vordehnverhältnis wird durch ein auswechselbares Zahnradpaar bestimmt.

Schaltschrank mit Steuerung und Bedienelementen

Der Schaltschrank mit allen Steuer- Bedienungselementen steht neben der Maschine. Auf dem Bedienpult befinden sich alle Elemente zum Einstellen der Zyklusparameter und zur manuellen Steuerung.

Außerdem umfasst das Bedienungspult ein Display mit Anzeigen der eingestellten Parameter und eventueller Störungen (z.B.  Folienende oder Folienabriß).

Wickelzyklus

Der Wickelzyklus kann im Prinzip in jeder Höhe begonnen und ebenfalls in jeder Höhe beendet werden.

Mögliche Wickelzyklen sind:

  • Kreuzspirale        (Wicklung aufwärts und abwärts)
  • Einfachspirale        (nur aufwärts oder nur abwärts)
  • Horizontalbanderolierung    (nur oben oder nur unten)

Rollenwechselsystem (OPTION)

Diese Option ermöglicht die vollautomatische Zuführung einer oder zwei neuer Folienrollen.

Der Bediener kann die neue Folienrolle außerhalb der Maschine (ohne Unterbrechung des Wickelzyklus) auf dem Rollenschlitten vorbereiten. Das Einlegen der Reserverolle beschränkt sich lediglich auf das Abziehen eines kurzen Folienstücks, welches von ihm um einige wenige Führungshülsen gelegt und in eine Folienklammer eingespannt werden muss. Dieser Vorgang ist zu quittieren.

Sobald ein Rollenwechsel ansteht, fährt der mit einer neuen Folienrolle vorbereitete Rollenschlitten in die Rollenwechselposition. Der Foliendorn der Vorreckung wird mittels Wickelring und Hubschlitten über den Rollenschlitten positioniert. Zuerst wird die leere Kernhülse über einem Aufnahmedorn des Rollenschlittens abgeworfen. Danach erfolgt ein Positionieren der neuen Folienrolle direkt unter dem Foliendorn; dieser taucht in die Rolle ein und spannt diese selbsttätig fest. Das Folienende wird von einer eigens dafür bestimmten, weiteren Folienklammer übernommen. Mit der nächsten Palette erfolgt nach dem Abtrennen und Ansiegeln die Übernahme des Folienendes wie gewohnt in der Trenn- und Ansiegelvorrichtung der Maschine.

Der automatische Wechsel in der Maschine dauert nur 22 Sekunden. Hier kommt der eigentliche Vorteil unseres Wechselsystems zur Geltung: Die Produktion läuft ohne nennenswerte Unterbrechung weiter, unnötige Wartezeiten werden eliminiert, respektive der Bediener kann  den Zeitpunkt des Rollenwechsels den betrieblichen Erfordernissen unterordnen.

Komponenten/Farbe CW5000

Komponenten

– SPS-Steuerung: SIEMENS S7-1500
– Elektrik: SIEMENS
– Getriebemotoren: SEW
– Fotozellen: SICK
– Grenztaster: P&F / IFM / OMRON
– Frequenzumrichter: LENZE
– Pneumatik: BOSCH / FESTO

Standardlackierung

– Feste Teile: Anthrazitgrau    RAL 7016
– Bewegl. Teile: Verkehrsrot    RAL 3020
– Schutzgitter: Schwarz        RAL 9004

Schnürung (OPTION)

Diese Vorrichtung eignet sich, um einen besonders guten Halt zwischen Ladung und Palette herzustellen. Dabei wird die Folie programmgesteuert im unteren Wickelbereich um etwa 100mm zusammengerafft. Im Ergebnis entsteht eine „Schnur“, welche exakt unter die oberen Palettenbretter gelegt wird.

Durch dieses Verfahren ist eine weitere Verarbeitung der Paletten in einem sich eventuell anschließenden (ggf. bei nachfolgenden Abnehmern) Hochregallager sichergestellt, da die Palettenkontur frei bleibt. Ein weiteres Einsatzgebiet bildet die Verpackung von Paletten mit sehr großen Unterstapelungen, wie etwa bei palettierten Fässern. Hier rutscht die Folie garantiert nicht über die Palettenecken oder reißt gar ein.

Bei der Verwendung einer Schnürvorrichtung ist der Einsatz einer Hubstation erforderlich.

Ansiegelvorrichtung mit Gegenhalter (OPTION)

Bei hohem Staubgehalt der Umgebungsluft oder bei längerer Außenlagerung der Paletten sowie bei Verwendung einer Vordehneinheit kann eine Ansiegelvorrichtung empfehlenswert sein. Durch einen druckluftbetätigten Stempel mit Heizelementen wird das Folienende mit Unterstützung durch einen Gegenhalter angesiegelt. Der Gegenhalter ermöglicht das Ansiegeln auch bei kompressiblen oder unförmigen Ladungen.

Vor der letzten Wicklung schwenkt der Gegenhalter der Ansiegelvorrichtung in den Wickelbereich und wird 1-2 mal überwickelt. Am Ende des Wickelzyklus schwenkt die Schneidvorrichtung vor und positioniert zunächst die Folienbahn zwischen Folienschlitten und Palette. Vor dem eigentlichen Abtrennen schließt die Folienklammer und hält den neuen Folienanfang fest und die Siegelplatte fährt vor. Diese Abfolge gewährleistet unter allen Umständen ein sicheres Greifen und Festhalten des Folienanfangs.

Hubstation (OPTION)

Oft ist es zwingend notwendig, zwischen Palette und Ladung einen festen Halt herzustellen. Dies erfolgt gewöhnlich durch Unterstretchen oder Folienschürung.

Bei Wickelringmaschinen besteht das Problem, nur begrenzt tief mit dem Rollenapparat über der Rollen-/Kettenbahn zu kreisen. Durch die Hubstation werden die fehlenden Zentimeter kompensiert. Da das Heben und Absenken während des Wickelns geschieht, geht keine wertvolle Zykluszeit verloren.

Der Antrieb erfolgt hydraulisch. Gehoben wird mittels Drehstrompumpe, abgesenkt mittels Senkventil. Bei Bedarf wird  nichtmineralisches Hydrauliköl verwendet (Lebensmittelindustrie).

Hubverlängerung (OPTION)

Zuweilen müssen Palettenhöhen über 2000mm (Standard) verarbeitet werden.

Dazu wird die Säulenkonstruktion verlängert. Die Änderungen betreffen den Rahmen selbst, die Hubketten, die Schaltleisten sowie die Kabelführungen (Schleppketten). Die Schutzgitter müssen (falls vorhanden) auch erhöht werden.

Schutzgitter (OPTION)

Die Maschine sollte serienmäßig mit einem Schutzgitter geliefert werden. Die Ausgangstore für den Palettenauslauf sind durch Lichtschranken gegen ein unerlaubtes Betreten während des Wickelzyklus gesichert. Um einfach und sicher die Folienrolle wechseln zu können, befindet sich eine kontaktgesicherte Zugangstür im Schutzgitter.

Bei kundenseitiger Absicherung der Palettentransporteinrichtung können die Lichtschranken entfallen.

Schutzeinrichtungen sind Voraussetzung für die CE-Konformität.

Signal Folienmangel Stretchwickler (OPTION)

Sobald nur noch eine Restmenge Stretchfolie in Wickler vorhanden ist, wird ein akustisches Signal ausgegeben, der automatische Ablauf wird nicht unterbrochen. Das Signal dient dem Bediener, sich rechtzeitig auf einen Rollenwechsel einzustellen. Die Erfassung erfolgt mittels Fotozelle, welche über die Kernhülse strahlt und bei Freiwerden umschaltet.

Dreharm-Wickler Typ CargoWrap 4000

Der vollautomatische Dreharm-Wickler Typ CargoWrap 4000 ist für Leistungen bis ca. 60 Paletten/h bestimmt. Ein Dreharm mit einer Folienrolle dreht sich um die stehende Palette und wickelt sie wendelförmig ein.

DerDreharm-Wickler besteht aus:

  • Maschinenrahmen
  • Dreharm mit Folienschlitten
  • Vorrichtung zum Anlegen und Abtrennen der Folie mit schwenkbarer Folienklammer und schwenkbarer Schneidvorrichtung
  • Steuerung
  • 1-Motorische Folienvordehnung „Power Stretch“
  • Obere Andrückplatte (Option)
  • Ansiegelvorrichtung mit Gegenhalter (Option)
  • Schutzgitter mit Lichtschranken und kontaktgesicherter Zugangstür (Option)

Der Dreharm-Wickler ist eine äußerst solide und robuste Konstruktion. Alle Bewegungselemente sind exakt geführt und laufen auf Wälzlagern. Der gesamte Arbeitszyklus läuft automatisch nach einem vorgewählten Programm ab. Eine Bedienungsperson ist nicht erforderlich.

Schreiben sie uns gerne eine Anfrage über dieses Formular.

Weitere Informationen und Optionen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Menü

Arbeitsablauf CW4000

Vor Beginn des ersten Arbeitszyklus wird die Anlage programmiert durch

  • Vorwahl der Drehgeschwindigkeit des Dreharms
  • Vorwahl der Folienspannung bzw. der Parameter für die Folienvordehnung
  • Vorwahl der Horizontalwicklungen am Kopf und am Fuß der Paletten
  • Vorwahl der An- und Auslaufphase des Dreharms
  • Vorwahl der Zeitverzögerung bis zum Einsetzen der Folienspannung
  • Vorwahl der Hub- und Senkgeschwindigkeit des Folienschlittens

Der Vorlauf  einer  Palette in die Wickelstation wird freigegeben, wenn die vorhergehende Palette die Station verlassen hat. Gegebenenfalls können der Auslauf der gewickelten Palette und der Einlauf der zu wickelnden Palette auch gleichzeitig erfolgen. Die einlaufende Palette wird angehalten, sobald ein Kontaktgeber am Förderer das Erreichen der Wickelposition meldet.

Die Andrückplatte (wenn vorhanden) wird abgesenkt und fixiert die Ladung. Die Rotation des Dreharms beginnt. Nach kurzem Anwickeln öffnet die Folienklammer und klappt weg. Darauf wird die vorgewählte Anzahl der Horizontalwicklungen ausgeführt, um einen festen Zusammenhalt zwischen Palette und Ladung herzustellen. Anschließend erfolgen die Spiralwicklungen nach oben, die vorgewählten Horizontalwicklungen am Kopf der Palette  und die Spiralwicklungen nach unten.

Am Ende des Wickelzyklus schwenkt die Schneidvorrichtung vor und positioniert zunächst die Folienbahn zwischen Folienschlitten und Palette. Vor dem eigentlichen Abtrennen und Ansiegeln schließt die Folienklammer und hält den neuen Folienanfang fest. Diese Abfolge gewährleistet unter allen Umständen ein sicheres Greifen und Festhalten des Folienanfangs. Parallel zum Abtrennen der Folie wird die ggf. vorhandene Andrückplatte angehoben.

Nachdem die Palette so von der Folienrolle abgetrennt ist, läuft der Förderer im Wickelbereich  an und übergibt die fertig eingewickelte Palette auf den Ablaufförderer, wenn dieser frei ist. Die Maschine ist damit bereit für den nächsten Wickelzyklus.

Maschinenrahmen CW4000

Die robuste Schweißkonstruktion dient zur Aufnahme des Dreharms und dessen Antrieb. Der Rahmen ist portalartig über der Palettenfördereinrichtung aufgebaut.

Rahmenverlängerung (OPTION)

Zuweilen ist es notwendig, aufgrund bauseits gegebener Fördertechnik-Bedingungen (in diesem Falle beträgt die Oberkante der Fördertechnik +1.000mm) den Maschinenrahmen entsprechend zu verlängern.

Rahmenvergrößerung (OPTION)

Zuweilen werden andere Palettenformate als üblich gefahren oder machen Zusatzoptionen die Rahmenvergrößerung notwendig.

Dreharm mit Folienschlitten

Der Dreharm ist zentrisch am Maschinenrahmen gelagert. Der Antrieb erfolgt durch Ritzel und Zahnkranz. Die Drehgeschwindigkeit ist stufenlos regelbar. Der Dreharm läuft sanft an und aus. Bei Unterbrechung der Sicherheitsfotozellen am Paletteneinlauf und -auslauf oder bei Not-Aus-Betätigung wird der Dreharm mit maximaler Bremskraft angehalten. An dem Dreharm befinden sich die Antriebselemente für den Folienschlitten. Das Heben und Senken erfolgt über eine robuste Rollenkette mit elektromechanischem Antrieb.

Auf dem Folienschlitten befindet sich der Aufnahmedorn für das Aufstecken der Folienrolle sowie die Vorreck-Einrichtung. Die Geschwindigkeit des Folienschlittens und damit die Überdeckung der einzelnen Spiralwicklungen der Folie ist stufenlos über ein Potentiometer einstellbar. Die Folienspannung wird ebenfalls stufenlos über ein Potentiometer geregelt.

Vorrichtung zum Anlegen und Abtrennen der Folie mit schwenkbarer Folienklammer und schwenkbarer Schneidvorrichtung

Die Vorrichtungen für das Abtrennen der Folienbahn und für das Einklemmen des neuen Folienanfangs sind funktionell getrennt, um in jedem Falle und auch bei wechselnden Palettenformaten ein sicheres Greifen und Festhalten des Folienanfangs zu gewährleisten. Beide Vorrichtungen werden pneumatisch betätigt.

Schnürung (OPTION)

Diese Vorrichtung eignet sich, um einen besonders guten Halt zwischen Ladung und Palette herzustellen. Dabei wird die Folie programmgesteuert im unteren Wickelbereich um etwa 100mm zusammengerafft. Im Ergebnis entsteht eine „Schnur“, welche exakt unter die oberen Palettenbretter gelegt wird.

Durch dieses Verfahren ist eine weitere Verarbeitung der Paletten in einem sich eventuell anschließenden (ggf. bei nachfolgenden Abnehmern) Hochregallager sichergestellt, da die Palettenkontur frei bleibt. Ein weiteres Einsatzgebiet bildet die Verpackung von Paletten mit sehr großen Unterstapelungen, wie etwa bei palettierten Fässern. Hier rutscht die Folie garantiert nicht über die Palettenecken oder reißt gar ein.

Bei der Verwendung einer Schnürvorrichtung ist der Einsatz einer Hubstation erforderlich.

Andrückplatte (OPTION)

Für den Einschlag von besonders leichten und instabilen Ladungen kann die Anlage auf Wunsch mit einer mitlaufenden oberen Andrückplatte ausgerüstet werden. Das Absenken und Anheben erfolgen wie beim Folienschlitten durch einen elektromechanischen Kettentrieb.

Der Anpreßdruck ist stufenlos einstellbar. Zur Schonung der Palettenladung ist die Andrückplatte mit Schaumgummi belegt. Sofern die Anlage mit einer Andrückplatte ausgerüstet ist, dient diese gleichzeitig auch zur automatischen Höhenabtastung der Palette.

Ansiegelvorrichtung (OPTION)

Bei hohem Staubgehalt der Umgebungsluft oder bei längerer Außenlagerung der Paletten sowie bei Verwendung einer Vordehneinheit kann eine Ansiegelvorrichtung empfehlenswert sein. Durch einen druckluftbetätigten Stempel mit Heizelementen oder durch Heißluftdüsen wird das Folienende angesiegelt.

Ansiegelvorrichtung mit Gegenhalter (OPTION)

Bei hohem Staubgehalt der Umgebungsluft oder bei längerer Außenlagerung der Paletten sowie bei Verwendung einer Vordehneinheit kann eine Ansiegelvorrichtung empfehlenswert sein. Durch einen druckluftbetätigten Stempel mit Heizelementen wird das Folienende mit Unterstützung durch einen Gegenhalter angesiegelt. Der Gegenhalter ermöglicht das Ansiegeln auch bei kompressiblen oder unförmigen Ladungen.

Vor der letzten Wicklung schwenkt der Gegenhalter der Ansiegelvorrichtung in den Wickelbereich und wird 1-2 mal überwickelt. Am Ende des Wickelzyklus schwenkt die Schneidvorrichtung vor und positioniert zunächst die Folienbahn zwischen Folienschlitten und Palette. Vor dem eigentlichen Abtrennen schließt die Folienklammer und hält den neuen Folienanfang fest und die Siegelplatte fährt vor. Diese Abfolge gewährleistet unter allen Umständen ein sicheres Greifen und Festhalten des Folienanfangs.

Hubstation (OPTION)

Oft ist es zwingend notwendig, zwischen Palette und Ladung einen festen Halt herzustellen. Dies erfolgt gewöhnlich durch Unterstretchen oder Folienschürung.

Bei Wickelringmaschinen besteht das Problem, nur begrenzt tief mit dem Rollenapparat über der Rollen-/Kettenbahn zu kreisen. Durch die Hubstation werden die fehlenden Zentimeter kompensiert. Da das Heben und Absenken während des Wickelns geschieht, geht keine wertvolle Zykluszeit verloren.

Der Antrieb erfolgt hydraulisch. Gehoben wird mittels Drehstrompumpe, abgesenkt mittels Senkventil. Bei Bedarf wird  nichtmineralisches Hydrauliköl verwendet (Lebensmittelindustrie).

Hubverlängerung (OPTION)

Zuweilen müssen Palettenhöhen über 2000mm (Standard) verarbeitet werden.

Dazu wird die Säulenkonstruktion verlängert. Die Änderungen betreffen den Rahmen selbst, die Hubketten, die Schaltleisten sowie die Kabelführungen (Schleppketten). Die Schutzgitter müssen (falls vorhanden) auch erhöht werden.

Schutzgitter (OPTION)

Die Maschine sollte serienmäßig mit einem Schutzgitter geliefert werden. Die Ausgangstore für den Palettenauslauf sind durch Lichtschranken gegen ein unerlaubtes Betreten während des Wickelzyklus gesichert. Um einfach und sicher die Folienrolle wechseln zu können, befindet sich eine kontaktgesicherte Zugangstür im Schutzgitter.

Bei kundenseitiger Absicherung der Palettentransporteinrichtung können die Lichtschranken entfallen.

Schutzeinrichtungen sind Voraussetzung für die CE-Konformität.

Deckblattaufleger (OPTION)

Der Deckblattaufleger für Querauflage Typ CargoWrap 2000 dient zum Auflegen eines Folienzuschnittes auf eine palettierte Ladung. Das Deckblatt wird beim Typ CargoWrap 2000 im Regelfall nach dem ersten Aufwärtswickeln so im Stretchwickler  aufgelegt, dass dieses an jeder Seite ca. 200-400 mm tischtuchartig überhängt. Der Überhang wird beim anschließenden Weiterwickeln eingespannt. Die hier beschriebene Art der Deckblattauflage bewirkt einen Wetterschutz, da sich das Deckblatt zwischen zwei Stretchfolienlagen befindet und evtl. von oben eindringendes Wasser nicht an die Ware gelangen kann.

Zum CargoWrap 2000

2 -Motorische Vorreckung (OPTION)

Auf Wunsch kann eine 2-motorige Vordehneinrichtung als Sonderausrüstung in die Anlage eingebaut werden. Beim Vordehnen wird die Folienbahn zwischen Folienrolle und Palette über zwei Rollen geführt, von denen die zweite motorisch angetrieben ist und schneller läuft als die erste. Dadurch wird die Folie zwischen beiden Rollen zwangsläufig gedehnt.

Die Geschwindigkeit der schnellen Rolle wird in Abhängigkeit von den Palettenmaßen über einen auf der Tänzerwalze befindlichen Sensor stufenlos nachgeregelt. Damit wird immer eine gleichmäßige Restspannung zwischen zweiter Rolle und Palette erzielt. Die Grundspannung ist an der Bedientafel stufenlos vorwählbar. Das Vordehnverhältnis kann durch den 2. Motor, der die langsame Rolle antreibt, ebenfalls stufenlos vorgewählt werden.

Signal Folienmangel Stretchwickler (OPTION)

Sobald nur noch eine Restmenge Stretchfolie in Wickler vorhanden ist, wird ein akustisches Signal ausgegeben, der automatische Ablauf wird nicht unterbrochen. Das Signal dient dem Bediener, sich rechtzeitig auf einen Rollenwechsel einzustellen. Die Erfassung erfolgt mittels Fotozelle, welche über die Kernhülse strahlt und bei Freiwerden umschaltet.

Einbauelemente/Farben CW4000

Einbauelemente

Bedienelemente          SIEMENS
Steuerung                    SIEMENS S7/1500
Touch Screen              SIEMENS TP700
Frequenzumrichter    SIEMENS
Getriebemotoren        SEW
Pneumatik                   FESTO

Maschinenfarbe

Feste Teile: RAL 7016 Anthrazitgrau
Bewegliche Teile: RAL 3020 Verkehrsrot

Drehteller-Wickler Typ CargoWrap 3000

Der Drehteller-Wickler CargoWrap 3000 besteht aus:

  • Drehteller ohne Rollenbahn
  • Turm mit Folienschlitten und ggf. Andrückplatte (Option)
  • Vorrichtung zum Anlegen und Abtrennen der Folie mit druckluftbetätigter Folienklammer (auf dem Drehteller) und ebenfalls druckluftbetätigter Schneidvorrichtung (am Turm)
  • Steuerung
  • Motorische Folienvordehnung „Power-Stretch“ (Option)
  • Ansiegelvorrichtung (Option)
  • Fernbedienung (Option)
  • Schutzgitter mit Lichtschranken (Option)

 

Drehteller-Wickler Typ CargoWrap 3000 (Stretchwickler)

Abb. ähnlich

Schreiben sie uns gerne eine Anfrage über dieses Formular

Weitere Informationen und Optionen über den Drehteller-Wickler CargoWrap 3000 entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Menü:

Turm mit Folienschlitten CW3000

In der soliden Turmkonstruktion befinden sich Antriebselemente für den Folienschlitten. Das Heben und Senken erfolgen über eine robuste Rollenkette mit elektromechanischem Antrieb.

Auf dem Folienschlitten befindet sich der Aufnahmedorn für das Aufstecken der Folienrolle sowie die Brems- und die Umlenkrolle. Durch die separate Bremsrolle wird die Folienspannung trotz der laufenden Verkleinerung des Folienrollendurchmessers konstant gehalten. Als Folienbremse dient eine hochwertige Magnetbremse, welche die Folienspannung absolut gleichbleibend auf dem vorgewählten Wert hält. Die Geschwindigkeit des Folienschlittens und damit die Überdeckung der einzelnen Spiralwicklungen ist stufenlos regelbar.

Für den Einschlag von besonders leichten und instabilen Ladungen kann die Anlage auf Wunsch mit einer mitlaufenden oberen Andrückplatte ausgerüstet werden. Das Absenken und Anheben erfolgen wie beim Folienschlitten durch einen elektromechanischen Kettentrieb.

Der Anpreßdruck ist stufenlos einstellbar. Zur Schonung der Palettenladung ist die Andrückplatte mit Schaumgummi belegt. Sofern die Anlage mit einer Andrückplatte ausgerüstet ist, dient diese gleichzeitig auch zur automatischen Höhenabtastung der Palette.

Vorrichtungen zum Anlegen und Abtrennen der Folie mit druckluftbetätigter Folienklammer (auf dem Drehteller) und ebenfalls druckluftbetätigter Schneidvorrichtung (am Turm)

Die Vorrichtungen zum Anlegen und Abtrennen der Folie mit druckluftbetätigter Folienklammer auf dem Drehteller und ebenfalls druckluftbetätigter Schneidvorrichtung am Turm sind funktionell voneinander getrennt. Dadurch wird in jedem Falle und auch bei wechselnden Palettenformaten ein sicheres Greifen und Festhalten des Folienanfangs gewährleistet. Beide Vorrichtungen werden pneumatisch betätigt.

Drehteller CW3000

Der Drehteller ist auf einem außenverzahnten Kugeldrehkranz gelagert. Der Antrieb erfolgt durch einen Getriebemotor mit stufenloser Drehzahlregelung. Der Drehteller läuft sanft an und aus, sodass auch instabiles Packgut nicht verrutschen kann

Auf dem Drehteller befindet sich eine pneumatisch betätigte Halteklammer für den Folienanfang. Die Strom- und Luftversorgung erfolgt über eine Drehdurchführung.

Steuerung CW3000

Die Steuerung (frei programmierbar) befindet sich mit sämtlichen Bedienungselementen in einem im Turm eingelassenen Schaltkasten. Bei Kombination des Palettenwicklers mit einem automatischen Deckblattaufleger oder mit einer größeren Förderanlage wird eine gemeinsame Steuerung in einem separaten Schaltschrank untergebracht.

Das Ende der Folienrolle oder ein eventueller Folienabriß wird durch ein akustisches Signal angezeigt.

Die Abtastung der Palettenhöhe erfolgt bei Anlagen ohne Andrückplatte automatisch durch eine Fotozelle auf dem Folienschlitten.

Standardausrüstung CW3000

SPS-Steuerung:    

  • Siemens Simatic S7-1500+ TD200

Elektrische Ausrüstung:  

  • Siemens

Pneumatik:

  • FESTO

Antriebe: 

  • SEW (optional)

Lackierung (wahlfrei):  

  • Feste Teile RAL 7016
  • Bewegliche Teile RAL 3020
    (weitere RAL-Farben optional auf Anfrage)

Vorreckung (OPTION)

Auf Wunsch kann eine Vordehneinrichtung als Sonderausrüstung in die Anlage eingebaut werden. Beim Vordehnen wird die Folienbahn zwischen Folienrolle und Palette über zwei Rollen geführt, von denen die zweite motorisch angetrieben ist und schneller läuft als die erste. Dadurch wird die Folie zwischen beiden Rollen zwangsläufig gedehnt. Die Folienspannung zwischen Vordehneinheit und Palette ist an der Bedientafel stufenlos vorwählbar. Das Vordehnverhältnis wird über auswechselbare Räderpaare in Stufen vorgewählt.

Optional kann die Geschwindigkeit der zweiten Rolle in Abhängigkeit von den Palettenmaßen über einen auf der Tänzerwalze befindlichen Analogsensor stufenlos nachgeregelt werden. Damit wird immer eine gleichmäßige Folienspannung zwischen zweiter Rolle und Palette erzielt

Schnürung (OPTION)

Diese Vorrichtung eignet sich, um einen besonders guten Halt zwischen Ladung und Palette herzustellen. Dabei wird die Folie programmgesteuert im unteren Wickelbereich um etwa 100mm zusammengerafft. Im Ergebnis entsteht eine „Schnur“, welche exakt unter die oberen Palettenbretter gelegt wird.

Durch dieses Verfahren ist eine weitere Verarbeitung der Paletten in einem sich eventuell anschließenden (ggf. bei nachfolgenden Abnehmern) Hochregallager sichergestellt, da die Palettenkontur frei bleibt. Ein weiteres Einsatzgebiet bildet die Verpackung von Paletten mit sehr großen Unterstapelungen, wie etwa bei palettierten Fässern. Hier rutscht die Folie garantiert nicht über die Palettenecken oder reißt gar ein.

Bei der Verwendung einer Schnürvorrichtung ist der Einsatz einer Hubstation erforderlich.

Andrückplatte (OPTION)

Für den Einschlag von besonders leichten und instabilen Ladungen kann die Anlage auf Wunsch mit einer mitlaufenden oberen Andrückplatte ausgerüstet werden. Das Absenken und Anheben erfolgen wie beim Folienschlitten durch einen elektromechanischen Kettentrieb.

Der Anpreßdruck ist stufenlos einstellbar. Zur Schonung der Palettenladung ist die Andrückplatte mit Schaumgummi belegt. Sofern die Anlage mit einer Andrückplatte ausgerüstet ist, dient diese gleichzeitig auch zur automatischen Höhenabtastung der Palette.

Ansiegelvorrichtung (OPTION)

Bei hohem Staubgehalt der Umgebungsluft oder bei längerer Außenlagerung der Paletten sowie bei Verwendung einer Vordehneinheit kann eine Ansiegelvorrichtung empfehlenswert sein. Durch einen druckluftbetätigten Stempel mit Heizelementen oder durch Heißluftdüsen wird das Folienende angesiegelt.

Ansiegelvorrichtung mit Gegenhalter (OPTION)

Bei hohem Staubgehalt der Umgebungsluft oder bei längerer Außenlagerung der Paletten sowie bei Verwendung einer Vordehneinheit kann eine Ansiegelvorrichtung empfehlenswert sein. Durch einen druckluftbetätigten Stempel mit Heizelementen wird das Folienende mit Unterstützung durch einen Gegenhalter angesiegelt. Der Gegenhalter ermöglicht das Ansiegeln auch bei kompressiblen oder unförmigen Ladungen.

Vor der letzten Wicklung schwenkt der Gegenhalter der Ansiegelvorrichtung in den Wickelbereich und wird 1-2 mal überwickelt. Am Ende des Wickelzyklus schwenkt die Schneidvorrichtung vor und positioniert zunächst die Folienbahn zwischen Folienschlitten und Palette. Vor dem eigentlichen Abtrennen schließt die Folienklammer und hält den neuen Folienanfang fest und die Siegelplatte fährt vor. Diese Abfolge gewährleistet unter allen Umständen ein sicheres Greifen und Festhalten des Folienanfangs.

Hubstation (OPTION)

Oft ist es zwingend notwendig, zwischen Palette und Ladung einen festen Halt herzustellen. Dies erfolgt gewöhnlich durch Unterstretchen oder Folienschürung.

Bei Wickelringmaschinen besteht das Problem, nur begrenzt tief mit dem Rollenapparat über der Rollen-/Kettenbahn zu kreisen. Durch die Hubstation werden die fehlenden Zentimeter kompensiert. Da das Heben und Absenken während des Wickelns geschieht, geht keine wertvolle Zykluszeit verloren.

Der Antrieb erfolgt hydraulisch. Gehoben wird mittels Drehstrompumpe, abgesenkt mittels Senkventil. Bei Bedarf wird  nichtmineralisches Hydrauliköl verwendet (Lebensmittelindustrie).

Hubverlängerung (OPTION)

Zuweilen müssen Palettenhöhen über 2000mm (Standard) verarbeitet werden.

Dazu wird die Säulenkonstruktion verlängert. Die Änderungen betreffen den Rahmen selbst, die Hubketten, die Schaltleisten sowie die Kabelführungen (Schleppketten). Die Schutzgitter müssen (falls vorhanden) auch erhöht werden.

Schutzgitter (OPTION)

Die Maschine sollte serienmäßig mit einem Schutzgitter geliefert werden. Die Ausgangstore für den Palettenauslauf sind durch Lichtschranken gegen ein unerlaubtes Betreten während des Wickelzyklus gesichert. Um einfach und sicher die Folienrolle wechseln zu können, befindet sich eine kontaktgesicherte Zugangstür im Schutzgitter.

Bei kundenseitiger Absicherung der Palettentransporteinrichtung können die Lichtschranken entfallen.

Schutzeinrichtungen sind Voraussetzung für die CE-Konformität.

Schaltschrank abgesetzt CW3000 (OPTION)

Der üblicherweise in den Maschinenrahmen integrierte Schaltschrank kann mit dieser Option bis zu m von der Maschine abgesetzt aufgestellt werden.

Darin enthalten sind sämtliche Kabel, vorkonfektioniert und mit Bezeichnungsschildern versehen.

Kabeltrassen sind im Preis nicht enthalten und werden gesondert berechnet.

Deckblattaufleger (OPTION)

Der Deckblattaufleger für Querauflage Typ CargoWrap 2000 dient zum Auflegen eines Folienzuschnittes auf eine palettierte Ladung. Das Deckblatt wird beim Typ CargoWrap 2000 im Regelfall nach dem ersten Aufwärtswickeln so im Stretchwickler  aufgelegt, dass dieses an jeder Seite ca. 200-400 mm tischtuchartig überhängt. Der Überhang wird beim anschließenden Weiterwickeln eingespannt. Die hier beschriebene Art der Deckblattauflage bewirkt einen Wetterschutz, da sich das Deckblatt zwischen zwei Stretchfolienlagen befindet und evtl. von oben eindringendes Wasser nicht an die Ware gelangen kann.

Zum CargoWrap 2000

Bodeneinlassrahmen (OPTION)

Auf Wunsch kann die Maschine mit einem Einlassrahmen im Boden versenkt werden, der mittels Betonankern im Boden integriert ist. So kann eine Beschickung der Maschine auch ebenerdig möglich gemacht werden.

Die erforderlichen Baumaßnahmen am Boden sind im Preis nicht enthalten und werden durch ein vom Kunden zu engagierendes Bauunternehmen rechtzeitig vor Einbringung der Maschine durchgeführt.

Signal Folienmangel Stretchwickler (OPTION)

Sobald nur noch eine Restmenge Stretchfolie in Wickler vorhanden ist, wird ein akustisches Signal ausgegeben, der automatische Ablauf wird nicht unterbrochen. Das Signal dient dem Bediener, sich rechtzeitig auf einen Rollenwechsel einzustellen. Die Erfassung erfolgt mittels Fotozelle, welche über die Kernhülse strahlt und bei Freiwerden umschaltet.

Ein- / Auslauf unter 90° CW3000 (OPTION)

Für den Fall, dass ein Richtungswechsel vorgenommen werden muss, kann der Drehteller auch mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden, die ein Drehen der Palette um 90° ermöglichen. Ein- und Auslauf stehen hier im 90°-Winkel zueinander.

Drehteller mit 2 angetriebenen Ketten (OPTION)

Auf Wunsch kann der Drehteller statt mit Rollen auch mit 2 angetriebenen 1″- Ketten ausgerüstet werden. Der Abstand der äußeren Ketten zueinander beträgt 1050mm.Der Störkreisdurchmesser beträgt 1.910mm.

Um einen sicheren Übergang zu gewährleisten, wird der gesamte Förderer einmal nach der Einlaufseite und einmal nach der Auslaufseite um ca. 100mm verschoben. Dadurch überlappen die Ketten den Ein- bzw. Ausförderer an der Außenseite.

Frostpaket -28°C (OPTION)

Die Maschine kann  auf Wunsch gegen einen Aufpreis für den Einsatz im Tiefkühlbereich gebaut werden.